Benzodiazepine und Angst

edvard-munch-der-schreiJeder fünfte Deutsche leidet einmal im Leben an Angststörungen oder Panikattacken. Angst vor dem Sterben, vor der Armut, vor geschlossenen Räumen, vor offenen Plätzen, vor Prüfungen, vor Flügen, vor Strahlen oder vor Keimen – die Anzahl der denkbaren Angststörungen ist möglicherweise genauso groß wie die Anzahl der Dinge im Universum. Zur Behandlung der Symptome werden in den meisten Fällen Arzneimittel aus der Gruppe der Benzodiazepine eingesetzt. Diese Medikamente haben das Potential, vorhandene Ängste wenigstens zu lindern und das Aufkommen neuer Ängste kurzfristig zu unterdrücken. Doch wie jedes stark wirksame Medikament haben auch die Benzodiazepine ihre Schattenseiten: Abhängigkeit, Leberschäden oder Tod durch Atemlähmung im Falle einer Überdosis sind nur einige davon.

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